SEA vs. SEO – oder doch beides zusammen?

Unternehmer unterschiedlichster Branchen, die an AdWords Kampagnen interessiert sind, stellen früher oder später dieselbe Frage:
Warum soll ich auf Keywords bieten und Klicks bezahlen, wenn ich doch in der organischen Suche ebenfalls auf den ersten Plätzen zu finden bin?
Warum sollten Kunden also Traffic bezahlen, den Sie auch über die organische Suche abdecken könnten?
Grundsätzlich kann diese Frage schnell beantwortet werden:
Je nach dem, in welchem Zeitraum wirtschaftliche Erfolge erzielt werden sollen, unterscheiden sich SEA und SEO Maßnahmen. Letztere werden langfristig betrachtet. Der Aufbau eines guten Rankings kann Monate in Anspruch nehmen, ist dann aber von Dauer. Bezahlte Anzeigen bringen sofortige Resultate. Produkte werden zielgruppengerichtet und zeitnah geschaltet. Aktionen, Sonderangebote, USPs etc. können innerhalb kürzester Zeit individuell und genau kalkulierbar beworben werden. Daraufhin lassen sich die Erfolge genau messen und auf jeden getätigten klick zurückführen.
Diese Generalaussage sollte nun aber mit Zahlen, schwarz auf weiß, unterlegt werden. Wie stellt man das an? Einen einfachen Test dahingehend kann jeder Unternehmer problemlos durchführen:
  • Wählen Sie ein Keyword, mit welchem Sie in der organischen Suche auf Platz 1 stehen.
  • Buchen sie dieses Keyword als „exact match negative“ in Ihrer AdWords Kampagne ein.
  • Beobachten Sie die Performance dieses Keywords nun über eine Woche.
  • Anschließend bezahlen Sie das betroffene Keyword wieder pro Klick – eine Woche lang.

Vergleichen sie nun die Klickraten der PPC (Pay per Click)-Kampagne, die organischen Besuche (referrals) und die jeweiligen Conversionrates miteinander.
Quelle: ranking-check