Was ist Web 2.0

Wissen Sie was Web 2.0 ist?????

Ja, dann gratulieren wir Ihnen und gehen davon aus, dass Sie es schon erfolgreich einsetzen!

Nein, dann geht es Ihnen wie vielen Anderen, die immer wieder davon hören oder lesen, es jedoch nicht erklären können oder nicht wissen was man für einen Nutzen für sich und sein Unternehmen daraus ziehen kann.

Grundsätzlich geht es hier um die Funktionalität Ihrer Unternehmensdarstellung. Hier sind zwei Bereiche maßgeblich: Zum einen die interne Unternehmensdarstellung, zum anderen die externe Unternehmensdarstellung. Extern, weltweit verbreitet und etabliert: die Website. Intern, sehr vernachlässigt: das Intranet. (Wird gesondert thematisiert – nicht verpassen!!!)

Die gängigen Websites sind bis auf wenige Ausnahmen regelrechte Einbahnstraßen. Was heißt das? Sie werden vom Betreiber, zugangsberechtigten Mitarbeitern oder spezialisierten Redakteuren aktualisiert – am Leben erhalten. Ein Monolog mit informellem Wert bis auf die E-Mail-Funktion und wenige weitere Tools.

Web 2.0 oder auch neuerdings als Social Media deklariert, überzeugt durch mehr Offenheit und somit Aktualität. Wie? Es gibt keine eingeschränkte Gruppe an Zugangsberechtigten. Jeder User oder Mitarbeiter, je nachdem ob Website oder Intranet, ist dazu aufgefordert bzw. wird ermuntert das „Portal“ zu beleben. Ein moderiertes Forum mit Sofortveröffentlichung oder als premoderierter Bereich mit Kontrollmechanismen. Hier bedient sich das Web 2.0 der global genutzten und inzwischen instinktorientierten sozialen Netzwerke wie Xing, Twitter oder auch Facebook. So entstehen Foren, Blogs, Bildgalerien und Instant Messenger, die allesamt zum sozialen Netzwerk mutieren. Hier werden vorab bestimmte Seiten mit Funktionalitäten versehen, die den User aktiv werden lassen. Was bringt das ? Sie profitieren von dem hier eingestellten aktuellen Wissen, fassen die Contents zusammen und leiten wichtige Inhalte ab. Einfaches Beispiel: Immer wieder gestellte Fragen leiten Sie um ins FAQ, was so viel heißt wie immer wieder auftretende Fragen, das Ihnen permanente Wiederholungen erspart. Nur ein kleines Beispiel von vielen, die den Nutzen eines webbasierten Portals darstellt.

Vorteile von Web 2.0 basierten Portalen im Überblick:
  • Hierarchien werden geebnet
  • User erarbeiten den Content
  • Vernetzung untereinander, auch auf kommerziellen Websites und im Unternehmen
  • Inhalte werden plattformunabhängig zentral gespeichert, um sie mehreren Personen zur Verfügung zu stellen
  • das Web als Plattform zu nutzen anstelle des lokalen Rechners
  • die interne Vernetzung verstärken durch eine „Architektur des Mitwirkens“ (Jeder kann mitmachen)
  • datengetriebene Anwendungen generieren Inhalte
  • einfache Geschäftsmodelle durch das verteilte, gemeinsame Nutzen von Inhalten und technischen Diensten
  • das Ende des klassischen Softwarelebenszyklus; die Projekte befinden sich immerwährend im Beta-Stadium
  • die Software geht über die Fähigkeiten eines einzelnen Verwendungszwecks hinaus
  • Benutzung von Sozialen Netzwerken als gemeinsames Kommunikationsmittel
  • Wissenssammlung, die die täglichen Abläufe und Prozesse tatsächlich abbildet
  • Suche und Tagwolken
  • Benutzung von Messenger
  • Und viele andere...


Es gibt keine dummen Fragen

Frage: Was bedeutet das für mich?
Antwort: Das Umdenken und Schaffen einer neuen Wissensmanagementkultur.

Frage: Ist es schwierig ein Web 2.0 Mitarbeiterportal in Betrieb zu nehmen?
Antwort:
  • plus1 Portal installieren (mit Demodaten, in denen bestimmte Strukturen bereits angelegt sind)
  • Seiten mit für Sie momentan wichtigen Funktionalitäten bestimmen
  • Über LDAP Mitarbeiter importieren
  • Allgemeinen Content bereit stellen wie Unternehmensstrukturen, Leitsätze, Allgemeine Dokumente
  • Mitarbeiter informieren und mit dem Portal bekannt machen (Schreiben Sie doch Ihren ersten Blogbeitrag)
  • Rollen verteilen
  • Los geht´s.


Frage: Was muss man können, um plus1 in Betrieb zu nehmen?
Antwort:
  • Sie als Administrator oder Betreiber brauchen keine Programmierkenntnisse
  • Die Bedienung auf der administrativen Ebene erfolgt intuitiv
  • Schulungen sind kurz und schmerzlos


Frage: Wer profitiert und wie profitiert man vom Web 2.0?
Antwort: Alle, Geschäftsführung wie Mitarbeiter, weil:
  • Wachstum als Team/Gemeinschaft durch die soziale Vernetzung
  • Die Wissensdatenbank (der Schatz jedes Unternehmens) wird von Mitarbeitern mit Daten gespeist, die Geschäftsführung oder IT-Leitung müssen nur moderieren und nicht mehr unterhalten
  • Die Kommunikationskanäle werden erweitert: nicht nur Telefon und E-Mail, sondern auch durch die Diskussionen im Forum, Blogs, Instant Messaging
  • Hierarchien werden geebnet
  • Mitarbeiter-Authentizität wird gefördert